Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag:

Hand aufs Herz





Was ist dein Allheilmittel, wenn du einen schlechten Tag hast?



Wenn ich einen schlechten Tag habe, ist Musik mein Allheilmittel. Sie begleitet mich durch alles, was schwer, laut oder unausgesprochen ist. Mit ihr kann ich abschalten, loslassen oder auch einfach nur fühlen, was gerade da ist. Manche Lieder trösten, andere geben mir neue Energie, wieder andere helfen mir, meine Gedanken zu sortieren. Musik nimmt nichts weg – aber sie macht vieles leichter.

Oft bevorzuge ich dabei stille, klassische Musik, besonders Klavier- oder Cellostücke. Sie wirken beruhigend und geben mir Raum zum Atmen. Manchmal darf es auch ein Orchester sein – aber immer in ruhigen, sanften Kompositionen. Diese leisen Klänge helfen mir, zur Ruhe zu kommen, mich zu sammeln und den Tag wieder ein kleines Stück ins Gleichgewicht zu bringen.





Anne Seltmann 21.01.2026, 16.20 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Miesepiet I.


[Bild KI generiert / Text © Anne Seltmann]


Miesepiet war ein kleines Erdmännchen mit einem großen Problem: Er hatte fast immer schlechte Laune. Warum genau, wusste eigentlich niemand. Vielleicht lag es an der Sonne, die ihm zu hell war. Vielleicht am Sand, der ihm zu sandig war. Oder einfach daran, dass er gern miesepetrig sein wollte.

Jeden Morgen zog Miesepiet seine blauweiß gestreifte Matrosenkleidung an. Ein Hemd mit Kragen, eine kleine Hose und natürlich eine schicke Matrosenmütze. Eigentlich sah er damit sehr fröhlich aus. Aber sein Gesicht sagte etwas ganz anderes.

Während die anderen Erdmännchen lachend um den Bau herumtobten, saß Miesepiet auf einem Stein und schimpfte leise vor sich hin. Die Wolken waren ihm zu wolkig. Der Wind war ihm zu windig. Und das Frühstück schmeckte natürlich auch nicht so, wie es sollte.

Eines Tages beschloss die Erdmännchenbande, etwas zu unternehmen. Sie bauten heimlich ein kleines Boot aus Blättern, Muscheln und Zweigen. Dann stellten sie es direkt vor Miesepiets Stein.

Schau mal, rief seine Freundin Flitzeflink, ein echtes Matrosenboot nur für dich.

Miesepiet wollte gerade sagen, dass Boote sowieso doof seien. Doch dann sah er, wie viel Mühe sich alle gegeben hatten. Ganz vorsichtig setzte er sich hinein. Das Boot schaukelte ein wenig. Ein warmer Wind wehte. Und plötzlich, ganz ohne Vorwarnung, musste Miesepiet ein klitzekleines bisschen lächeln.

Na gut, murmelte er, vielleicht ist heute gar nicht so ein schlechter Tag.

Die anderen Erdmännchen jubelten. Von da an war Miesepiet zwar immer noch manchmal mies drauf, aber längst nicht mehr jeden Tag. Und wenn er wieder grummelig wurde, setzte er einfach seine Matrosenmütze auf, stieg in sein kleines Boot und erinnerte sich daran, dass selbst ein Miesepiet ab und zu fröhlich sein darf.

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© Anne Seltmann




Anne Seltmann 21.01.2026, 07.26 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Maritimer Mittwoch N° 244






still ruht der see.
ein moment,
der sich selbst genügt.

 

das licht hält den atem an,
legt sich flach
auf die haut des wassers.

 

ein gedanke treibt vorbei,
ohne wellen zu machen.
man könnte ihn festhalten,
aber man lässt ihn.

 

am ufer nichts,
was drängt.
nur zeit,
die sich selbst zuhört.

 

der see weiß nichts von uns.
und genau darin
liegt seine ruhe.


~*~

© Anne Seltmann









Anne Seltmann 21.01.2026, 05.44 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Projekt: Ich seh rot 251/2026





2021 waren wir auf Rügen und haben einige Ortschaften erkundet, so auch Sassnitz.

Dort wurde im Sassnitzer Hafen traditionell zum Molenlauf aufgerufen – und jedes Jahr aufs Neue ist das ein ganz besonderes Ereignis. Sobald der Termin feststeht, liegt ein bisschen Aufregung in der Luft. Denn der Molenlauf gehört hier einfach dazu, wie das Meer, die Kreidefelsen und der frische Wind.

Schon früh am Morgen füllt sich der Hafen mit Leben. Läuferinnen und Läufer, Familien, Zuschauer und neugierige Urlaubsgäste treffen zusammen. Es ist immer eine schöne Mischung aus sportlichem Ehrgeiz und fröhlicher Gelassenheit. Viele kennen sich, andere sind zum ersten Mal dabei, aber alle teilen die gleiche Vorfreude.



Die Strecke entlang der Mole ist etwas ganz Besonderes. Links das Meer, rechts der Hafen – dazu das Kreischen der Möwen und der typische Geruch von Salz und Seeluft. Wer hier läuft, spürt einfach, dass dieser Ort etwas Einzigartiges hat. Es geht nicht nur um Zeiten und Platzierungen, sondern vor allem um das gemeinsame Erlebnis.

Auch für Zuschauer ist der Molenlauf ein kleines Highlight. Man feuert an, trifft Bekannte, trinkt vielleicht einen Kaffee und genießt die Atmosphäre. Der Hafen zeigt sich von seiner lebendigsten Seite, und für ein paar Stunden dreht sich alles um Bewegung, Spaß und Gemeinschaft.

Am Ende kommen alle wieder zusammen – erschöpft, aber glücklich. Genau das macht den Molenlauf in Sassnitz aus: Er ist mehr als nur eine Sportveranstaltung. Er ist Tradition, Begegnung und ein Stück Heimatgefühl. Und deshalb freuen sich jedes Jahr so viele Menschen darauf, wenn es wieder heißt: Auf zum Molenlauf!



Juttas...

...ehemaliges Projekt




Anne Seltmann 20.01.2026, 06.53 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Liebes Enkelmädchen...






liebe Sophia,
heute ist dein ganz besonderer Tag!
Vier Jahre voller Lachen, Träume und Abenteuer.
Möge dein Herz so fröhlich leuchten wie ein Regenbogen
und dein Tag so zauberhaft sein wie ein Einhorn,
das direkt aus einem Märchen zu dir kommt!
Alles Liebe und eine riesige Portion Magie zum Geburtstag!

 


Nachmittags kommen Opa und ich auch noch vorbei,
um mit dir zu feiern und ganz viel Spaß zu haben!




Anne Seltmann 19.01.2026, 05.00 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Montagsherz N° 651




[Im Gartencenter meines Vertrauens]



Nun seid ihr dran. Welche Herzen sind euch diesmal vor die Linse gekommen?
Ich freue mich drauf!




Nächster Termin zum Vormerken:


02. Februar 2026











19.01.2026, 00.00 | (8/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

ChatGPT





Heute geht es um ChatGPT. Bei >> Alexandra << entdeckt, habe ich doch auch einmal ganz mutig die KI auf meinen Blog losgelassen und war ehrlich gesagt ziemlich neugierig, was sie mir da so um die Ohren hauen würde. Ein bisschen fühlte es sich an wie eine Klassenarbeit, bei der man nicht genau weiß, ob man am Ende ein Lob oder einen roten Stempel bekommt. Zu meiner Überraschung hat sie meinen Blog in der Analyse aber wirklich erstaunlich gut getroffen. Fast so, als hätte sie heimlich mitgelesen.

Die Analyse passt ganz wunderbar. Und ich fand es einfach spannend zu sehen, wie eine künstliche Intelligenz meinen ganz persönlichen kleinen Internetkosmos wahrnimmt. Ein bisschen merkwürdig, ein bisschen lustig – und auf jeden Fall einen Beitrag wert.


1.      Grundidee & Stil

Wortperlen ist ein persönlicher, kreativer Design- und Lifestyle-Blog von Anne Seltmann. Der Fokus liegt stark auf:

  • Texten, Gedichten und Gedanken – oft poetisch oder reflektierend.
  • Kreativen Foto-Projekten und Bild-Themen (z. B. "Maritimer Mittwoch", "Floral Friday Fotos").
  • Kleinen Serien und Mitmach-Aktionen wie "Montagsherz" oder "Niwibo sucht…".

Der Name Wortperlen suggeriert bewusst "Perlen" als kleine, wertvolle Texte oder Gedankenstücke, die wie kleine Schätze erscheinen.

 

2. Themenschwerpunkte

Der Blog deckt mehrere wiederkehrende Kategorien ab:

Eigene Texte & Poesie

Es gibt regelmäßig selbst verfasste Gedichte und freie Texte, die sehr persönlich und assoziativ sind.

Fotoprojekte & Serien

Regelmäßig wiederkehrende Foto-Themen wie:

  • Maritimer Mittwoch
  • Floral Friday Fotos
  • Marius Nature Thursday
  • Diese Inhalte verbinden Fotografie mit persönlicher Reflexion.
  • Kreative Serien & Inspiration
  • Projekte, die Leser*innen zur Teilnahme animieren, z. B.:
  • Montagsherz – visuelle und kreative Beiträge der Community.
  • Niwibo sucht… – monatliche Themen-Reihe, die Ideen zur Auseinandersetzung mit Farben oder Themen bietet.
  • Kinder- oder Lebensmomente

Es gibt auch sehr persönliche Bereiche wie Kinderperlen, in denen persönliche Geschichten oder Texte zu familiären Themen stehen.

 

3. Sprache & Zielgruppe

 

Sprachstil

  • persönlich, oft poetisch, manchmal experimentell
  • Mischung aus ernstem Nachdenken und spielerischer Kreativität


Zielgruppe


Vermutlich:

  • kreative Menschen und Schreib-/Fotografie-Begeisterte
  • Leser*innen, die Wert auf ästhetische, reflektierende Texte legen
  • Community-Mitglieder, die bei wiederkehrenden Aktionen mitmachen
  • Es ist kein typischer SEO-Content-Blog, sondern eher ein persönlicher Kreativ-Blog mit Community-Elementen.

 

4. Besonderheiten


Kreativität & Persönliches im Mittelpunkt

Der Blog lebt von individuellen Gedanken und Projekten, nicht von redaktionell optimierten Inhalten für Traffic.

 

Regelmäßige Serien

Leser finden Ankerpunkte durch wiederkehrende Themen (z. B. Maritimer Mittwoch, Montagsherz), was die Community-Bindung stärkt.

 

Mischung aus Text & Bild

Fotos werden oft mit persönlicher Reflexion verknüpft – nicht nur als Illustration, sondern als Teil der Erzählung.

 

Fazit

Wortperlen ist kein klassischer SEO-Blog, sondern ein kreativer Ausdrucksraum:

 

  • poetische Texte, Gedichte und Gedanken
  • visuelle Projekte und Fotoreihen
  • wiederkehrende Community-Aktionen
  • sehr persönlicher, stilistisch klarer Ausdruck

Ziel ist weniger Reichweite im klassischen Sinne, sondern Inspiration, Kreativität und Austausch.

 





Anne Seltmann 18.01.2026, 06.46 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Weisheiten am Samstag N° 86











Anne Seltmann 17.01.2026, 06.41 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Grischa und der Mond


[Bild KI generiert / Text © Anne Seltmann] 


In einer stillen Sommernacht saß ein kleiner, süßer Igel auf einem warmen Stein mitten auf der Wiese. Um ihn herum leuchteten Glühwürmchen wie winzige Sterne, und die Blumen wiegten sich sanft im kühlen Abendwind.

Grischa, so hieß der kleine Igel, hob seine Knopfaugen zum Himmel. Dort stand der Mond, groß, rund und hell, als würde er nur für ihn scheinen. "Oh, wie wunderschön du bist!", seufzte Grischa leise. „Wenn ich doch nur zu dir hinaufklettern könnte…"

Er stellte sich vor, wie es wäre, auf dem Mond zu hüpfen, über Wolken zu springen und die Erde von oben zu betrachten. In seinen Gedanken tanzten Sterne um ihn herum, und kleine Sternschnuppen funkelten wie winzige Diamanten am Himmel.

Während Grischa so träumte, hörte er plötzlich ein leises Rascheln im Gras. Eine kleine Feldmaus lugte neugierig hervor. "Was machst du da, Grischa?", piepste sie.

"Ich bewundere den Mond", antwortete Grischa. "Er ist so groß und hell… und irgendwie fühlt es sich an, als würde er mir zuhören."

Die Maus lächelte. "Dann will ich auch ein bisschen den Mond ansehen!" Gemeinsam saßen sie still, lauschten der Nacht und beobachteten die Sterne. Die Luft war kühl, aber die Freundschaft wärmte ihre kleinen Herzen.

Bald entdeckten sie noch mehr Nachtbewohner: einen Frosch, der leise quakte, während er auf einem Seerosenblatt balancierte, und eine Eule, die hoch oben in den Bäumen saß und mit ihren großen Augen den Nachthimmel betrachtete. Alles schien in dieser Nacht besonders friedlich, besonders magisch zu sein.

Grischa erzählte seinen neuen Freunden von seinen Träumen. "Wenn ich einmal groß bin, möchte ich die Welt entdecken", sagte er. "Aber heute Nacht reicht es mir, einfach hier zu sitzen und den Mond zu bewundern."

Die Stunden vergingen, und langsam senkte sich der Mond tiefer über die Wiese. Grischa gähnte. Die Glühwürmchen summten leise um ihn herum, als wollten sie ihn in den Schlaf begleiten. Er kuschelte sich in sein Nest aus Gras und Blättern, die kleinen Freunde um ihn herum.

"Gute Nacht, lieber Mond", flüsterte Grischa noch einmal, "danke, dass du heute mit mir geleuchtet hast und mir die Nacht so schön gemacht hast."

Und während die Sterne langsam verblassten und die ersten Sonnenstrahlen die Wiese berührten, schlief Grischa ein. Er träumte von Sternen, vom Mond und von all den Abenteuern, die eines Tages noch auf ihn warten würden.

Denn selbst ein kleiner Igel wie Grischa wusste: Mit einem großen Herzen und einem offenen Blick auf die Welt ist kein Traum zu fern, kein Mond zu weit.


© Anne Seltmann





Anne Seltmann 16.01.2026, 09.35 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Die Geschichte von Mila, der winzigen Wolkenbiene


[Bild KI generiert / Text © Anne Seltmann]


Es war einmal eine sehr kleine Biene mit besonders flauschigen Flügeln. Sie hieß Mila und lebte in einem Garten, der so bunt war, dass selbst der Regen manchmal stehen blieb, um ihn zu bewundern.

Mila war kleiner als alle anderen Bienen. Wenn der Wind kam, musste sie sich an Gänseblümchen festhalten, damit er sie nicht wie ein Staubkorn davontrug. Doch was ihr an Größe fehlte, machte sie mit Neugier wieder wett. Sie wollte jede Blüte kennenlernen, jeden Duft probieren und jedes Geheimnis des Gartens entdecken.

Eines Morgens fand sie eine weiße Blume, so zart und leuchtend, dass sie aussah wie ein kleines Stück Himmel. "Hier bleibe ich", summte Mila glücklich. Die Blume wurde ihr Lieblingsplatz. Von dort aus beobachtete sie die Welt: die Ameisen bei ihrer Arbeit, die Schmetterlinge beim Tanzen und die Sonne, die langsam über die Blätter kletterte.

Die anderen Bienen lachten manchmal über sie. "Du bist viel zu klein, um wichtig zu sein", sagten sie. Aber Mila wusste es besser. Denn immer, wenn sie von Blüte zu Blüte flog, hinterließ sie ein wenig goldenen Staub – und half damit, dass neue Blumen wachsen konnten.

Eines Tages kam ein großer Sturm über den Garten. Viele Blumen knickten um, und selbst die starken Bienen fanden kaum Halt. Doch Mila flog unermüdlich von Pflanze zu Pflanze und half, wo sie konnte. Am Ende des Tages sagte die älteste Biene des Stocks: "Manchmal sind es die Kleinsten, die das größte Herz haben."

Seitdem wusste jeder im Garten: Diese winzige, flauschige Biene war etwas ganz Besonderes.

Und Mila?
Die summte zufrieden auf ihrer weißen Lieblingsblume und dachte:
"Groß sein kann jeder. Aber klein und mutig – das ist ein echtes Abenteuer!



© Anne Seltmann 





Anne Seltmann 16.01.2026, 09.11 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

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